Flucht- und Rettungswege

Konzeptionelle Optimierung in einer frühen Planungsphase

Als Fluchtweg gilt der kürzeste Weg, der von jeder Stelle des Gebäudes zu einem sicheren Ort im Freien oder innerhalb des Gebäudes (z.B. vertikaler Fluchtwege, also Treppenhäuser) zurückgelegt werden kann.

Die Fluchtweglänge begrenzt sich in einer Nutzungseinheit auf maximal 35 m. Wenn in zwei verschiedene Fluchtrichtungen geflüchtet werden kann, darf die Fluchtweglänge in einem horizontalen Fluchtweg (Korridor) erweitert werden. Gesamthaft darf die Fluchtweglänge 50 m nicht überschreiten. Der Fluchtweg im vertikalen Fluchtweg wird nicht dazu gemessen.

Gehend 5 km/hRennend 10 Km/h
20 m14.4 Sekunden7.2 Sekunden
35 m25.2 Sekunden12.6 Sekunden
50 m36.0 Sekunden18.0 Sekunden

Im Vergleich zu den anderen Themen im Brandschutz haben Fluchtwege mit 17 normativen Artikeln eine sehr hohe Regulierungsdichte.

Wenn Flucht- und Rettungswege nicht so angeordnet, dimensioniert und konstruiert sind, dass sie immer schnell und sicher genutzt werden können, kann im Katastrophenfall ein erhebliches Risiko bestehen.

Das Optimierungspotenzial…

… liegt in der Wahl eines oder mehrerer Treppenhäuser. Im Allgemeinen kann eine Fläche von bis zu 900 m2 mit einem einzigen vertikalen Fluchtweg (Treppenhaus) bedient werden. Für Räume mit mehr als 100 Personen sind immer zwei vertikale Fluchtwege erforderlich.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne objektspezifisch für massgeschneiderte Flucht- und Rettungsweglösungen- und Optimierungen innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen unter Beachtung der architektonischen und nicht zuletzt auch wirtschaftlichen Sicht.

Unsere Experten – Nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf:

Jonas Brunner

Jonas Brunner

Bern
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