Innenraumströmung

Komplexe Situationen mittels CFD beurteilen

Luftbewegungen im Innenraum sind das Resultat von erzwungener oder natürlicher Konvektion und/oder mechanischer Lüftung. Zu hohe Luftbewegungen können das Behaglichkeitsempfinden je nach Umgebungstemperatur unter gewissen Bedingungen stark beeinträchtigen – sie tragen massgeblich zu Beschwerderisiken bei.

Viele Effekte, wie beispielsweise der Kaltluftabfall an ‚normal hohen‘ vertikalen Flächen können durch empirische Ansätze oder messtechnisch erfasste Grundlagen bereits ohne grösseren Aufwand beurteilt werden. Bei Überlagerungen dieser Effekte oder bei komplexen Raumsituationen stösst der einfache Betrachtungsversuch oftmals aber an Grenzen. Die Strömungssimulation (CFD) erleichtert uns die Arbeit im Grenzbereich. Sie hilft uns einerseits als Prognose- und anderseits als Optimierungswerkzeug. Typische Anwendungsbereich sind z.B. überhohe Räume, offene Atrien oder Gebäudeeingangsbereiche mit hohem Personenverkehr. Auch Lüftungskonzepte lassen sich mit der Strömungsbetrachtung verifizieren – in der Regel werden hierbei Optimierungspotentiale sichtbar.

Beispiel: Kaltluftabfall an Oberlichtern – Einfluss auf angrenzende Bereiche: (gross) Contourplot für definierte Geschwindigkeit mit Temperatur, (klein) Strömungsgeschwindigkeit im Schnitt

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Christian Dietrich

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Patrick Hertig-Siegenthaler

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Xavier Schirmer

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